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Über uns

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Die Vereinigung LACI asbl

Die luxemburgische Vereinigung der Cochlear-Implant Träger wurde im Dezember 1996 gegründet. Gründungsmitglieder waren Eltern von CI-Kindern, erwachsene Cochlear Implant Träger, sowie Personen welche sich von Berufs wegen mit dem Implant beschäftigen. 1996 , bei der Gründungsversammlung, gab es gerade mal 3 CI-Träger in Luxemburg. Heute gibt es mittlerweile circa 70 CI-Träger (davon sind mehr als die Hälfte Kinder). Inzwischen gibt es in Luxemburg auch mehrere CI-Träger, vornehmlich Kinder, die auf beiden Ohren implantiert sind.

Die Mitglieder der LACI sind aufgeteilt in ordentliche Mitglieder und fördernde Mitglieder; ordentliche Mitglieder sind CI-Träger selbst oder die Eltern der CI-Kinder, sowie Personen die sich von Berufs wegen mit dem CI beschäftigen wie z.B. Ärzte, Orthophonisten, Lehrer, Erzieher, Sozialarbeiter usw. Die ordentlichen Mitglieder verfügen über das Stimmrecht in der Mitgliederversammlung. Die fördernden Mitglieder ermöglichen es der Vereinigung, durch ihren finanziellen Beitrag, ihre Haupttätigkeiten aufrecht zu erhalten sowie neue Projekte zu planen; sie haben allerdings kein Stimmrecht in der Mitgliederversammlung.

Die Haupttätigkeit der Vereinigung besteht darin, die Interessen der CI-Träger zu vertreten, Informationen über das CI weiterzugeben sowie die CI-Träger und ihre Familien zu unterstützen. Da die Entscheidung für oder gegen ein CI ein wichtiger und tiefgreifender Wendepunkt im Leben der Betroffenen darstellt, müssen letztere samt ihrer Familien vorher genau über die Möglichkeiten und Grenzen des CIs informiert werden. Diese Aufgabe kann am besten von CI-Trägern selbst oder den Eltern der CI-Kinder übernommen werden.

 

Regelmäβige Projekte

Treffen der CI-Träger

Damit die CI-Träger und ihre Familien sich untereinander kennen lernen und ihre Erfahrungen und Probleme austauschen können, veranstaltet die LACI jährlich ein Familientreffen mit den CI-Kindern und den erwachsenen CI-Trägern. Hierbei ist das Zusammentreffen der erwachsenen CI-Träger mit den Eltern der CI-Kinder von besonderer Wichtigkeit, da die Eltern aus den Erfahrungen der Erwachsenen lernen und neue und andere Erkenntnisse über das Hören mit dem CI gewinnen können.

Reha Wochenende für erwachsene CI-Träger

Seit Januar 2002 organisiert die LACI ein- oder zweimal jährlich ein Reha-Wochenende für erwachsene CI-Träger. Frau Marlis Herzogenrath, Pädagogin und selbst CI-Trägerin, ist die Seminarleiterin. Sie führt Hörtraining, Sprachverständnisübungen und Rollenspiele mit den Erwachsenen durch und gibt auch nützliche Informationen über die Handhabung des Sprachprozessors weiter. In den Pausen, sowie am Abend haben die Teilnehmer Gelegenheit untereinander Informationen und Erfahrungen auszutauschen. Jedes Wochenende steht unter einem anderen Thema, damit es auch für die CI-Träger, die schon öfter teilgenommen haben, ihr Hören aber immer wieder prüfen und verbessern wollen, interessant bleibt.

Workshop für die CI-Kinder und ihre Geschwister

aIn den Räumlichkeiten des Centre de Logopédie organisierte die LACI im Januar 2004 den ersten Workshop für die CI-Kinder und ihre Geschwister. Ein Pantomime führt die Kinder in die reiche Welt der Körpersprache ein und ein Djembe-Trommler betritt mit den Kindern die faszinierende Welt der Rhythmen.
Die Tatsache, dass die CI-Kinder ihre Geschwister zum Workshop mitbringen, bietet beiden die Gelegenheit an Aktivitäten (Pantomime und Rhythmik) teilzunehmen, die sie normalerweise nicht zusammen besuchen würden und zusätzlich erlaubt es insbesondere den Geschwistern von hörgeschädigten Kindern sich auch einmal untereinander auszutauschen.
Da der Workshop bei den Kindern regen Anklang fand, wurde er inzwischen schon sechsmal organisiert.

Diskussionsabend für die Eltern der CI-Kinder

Ein Diskussionsabend gibt den Eltern die Möglichkeit sich untereinander auszutauschen und anstehende Probleme zu diskutieren

 

Zusammenarbeit mit anderen Vereinigungen

Die LACI ist Mitglied der europäischen Vereinigung der CI-Träger EURO-CIU a.s.b.l., die inzwischen 18 europäische Länder vertritt. Die EURO-CIU wurde 1995 in Luxemburg gegründet und hat auch ihren Sitz in Luxemburg. Vorstandsmitglieder der LACI nehmen regelmäβig an der Mitgliederversammlung der EURO-CIU teil, welche jedes Jahr in einem anderen Mitgliedsland abgehalten wird. Ein Mitglied der LACI hat die Funktion eines Beirates im Vorstand der EURO-CIU.
Die internationalen Kontakte sind sehr wichtig für ein kleines Land wie Luxemburg. Patienten begeben sich nämlich in ausländische Kliniken , wo die Operation und die Nachsorge stattfinden. Dank unserer Kontakte zu den Vereinigungen der andern Länder erhalten wir wichtige Informationen über technische Neuerungen sowie Probleme beim CI, Informationen, welche wir an unsere Mitglieder weiterreichen können (http://eurociu.implantecoclear.org)

Die LACI ist ebenfalls Mitglied bei INFO-HANDICAP welche mehr als vierzig Vereinigungen von/für Behinderte aus dem Großherzogtum vereint.(www.info-handicap.lu)

Die LACI ist auch Gründungsmitglied der Vereinigung „Solidarität mit Hörgeschädigten asbl", eine Vereinigung in der alle Vereinigungen, die sich für die Belange der Gehörlosen und Hörgeschädigten in Luxemburg einsetzen, vertreten sind (www.hoergeschaedigt.lu)

 

Konferenzen

Juni 1998: Konferenz mit Prof. Dr. Dr. E. Lehnhardt (Hannover) und Prof. Dr. E. Löhle (Freiburg) , um über die Möglichkeiten der Cochlea Implantation zu informieren.

Oktober 2000: In Zusammenarbeit mit dem Centre de Logopédie

Konferenz zum Thema: Hören-Verstehen-Sprechen-Sprache - Zur Problematik des Spracherwerbs bei hörbehinderten Kindern mit Teilleistungsstörungen.

Referenten:

Dr med. G. Gschwend
(Luzern)
"Die neurophysiologischen Grundlagen des Spracherwerbs."
Frau Dr. H. Kühn-Inacker
(Psychologin/Würzburg)
"Wie können die Probleme des Spracherwerbs bei Hörbehinderten Kindern erkannt werden?"
Frau M. Holm
(pädaudiologische Sprachtherapeutin/Freiburg)
"Wie lernen Kinder mit Hör- und Teilleistungsstörungen sprechen?"

Frau Holm hatte am Vortag zu dieser Konferenz mit einigen CI-Kindern im Centre de Logopédie gearbeitet, während andere Eltern und Pädagogen über Video diese Therapieeinheiten verfolgten. Anschließend hatten sie dann die Möglichkeit Frau Holm zu ihrer Arbeitsweise zu befragen.

 

März 2006 : mit der freundlichen Unterstützung der Banque de Luxembourg

Symposium zum Thema: Cochlear Implant: der Weg zum Hören und Verstehen

Referenten: 

Dr. Eugène Panosetti (L) "Das universelle Neugeborenen-Hörscreening in Luxemburg"
M. Thierry Renglet (B) "Von der konventionellen Hörprothese zum Cochlear Implant"
Prof.Dr.Dr.h.c. Roland Laszig
Priv.-Doz.Dr.Antje Aschendorff
Dr.Thomas Klenzner (D)
"Die prothetische Versorgung der Taubheit"
Dr. Roland Zeh (D) "CI-Rehabilitation bei Erwachsenen"
Prof. Dr. Hendrik Fehr (D) "EURO-CIU – Ziele, Ergebnisse, Herausforderungen und Grenzen einer europäischen Dachorganisation für Menschen mit Behinderungen"
Dr. Bodo Bertram (D) "Cochlear Implant für Hörgeschädigte Kinder-das Hannover Konzept"
Prof.Dr.Ir.Frans Coninx (NL) "Wie sieht eine optimale Förderung CI-versorgter Kinder aus?  Über pädagogisch-audiologische Betreuung, beiläufiges Lernen und rehabilitative Förderung"

 

Auβergewöhnliche Projekte

Im Januar 2004 organisierte die LACI in Zusammenarbeit mit der APEC (Elternvereinigung der Schüler des Centre de Logopédie) , einen Solo-Abend des Pantomimen JOMI im Festsaal des Centre de Logopédie.

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